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Schanzwirt - Geschichte


DIE GESCHICHTE DES
ALPENGASTHOF SCHANZ



Der Name "SCHANZ" bedeutet Wehranlage. Das waren von Bauern bewachte "Verhackungen" der Straße (Stein- und Erdwälle), die man schon im Jahre 1480 gegen die Ungarn, später dann gegen die Türken errichtete. Die Letzte dieser "Schanzen" (1665 erneuert) verlor nach dem Sieg über die Türken bei Wien Ihre Bedeutung.

Das Friedenskreuz, im Mai 1985 errichtet, erinnert heute an die Türkenzeit und an die harten, opferreichen letzten Kriegswochen des 2. Weltkrieges im Jahre 1945.

Bereits im 14. Jh. war die Schanzsattelstraße die Lebensader der Dörfer Fischbach (Vispach) und Stanz (Steintz). Als bedeutende Handelsstraße wurden hier Wein aus Niederösterreich, Salz aus der Obersteiermark, Eisen, Holzkohle und viele andere Kaufmannsgüter transportiert. Im Bereich der Straße siedelten sich neben Gasthäusern vor allem Schmiede und Wagner an. Die Dorfbewohner verdienten sich dabei unter anderem als Sämer (Frächter) mit dem Vorspann der Pferdefuhrwerke.

Seit Mitte der 90er Jahre des 19 Jh. diente das Areal "Auf der Schanz" als Säge, Holzbahnhof und Holzlagerplatz. Anfangs wurde das geschlagene Holz mit Pferdefuhrwerken herbeigeführt, später mittels einer Diesellok über die sogenannte Waldbahn aus ca. 10 km Entfernung (Herrnnalm, Hinterleiten, Knappensattel) herbeigeschafft. Die Gleisanlagen sollen bis nach dem 1. Weltkrieg bestanden haben. Das Holz wurde anschließend durch Pferdegespanne zum Bahnhof Kindberg transportiert.

Das Wirtshaus machte vor dem Umbau einen düsteren, unheimlichen Eindruck, in dem blutige Kämpfe zwischen Schmugglern, Deserteuren, Wildschützen, Zollwächtern, Forstaufsehern und Gendarmen stattfanden. Heute stellt die Passhöhe auf 1196m Seehöhe den friedlichen Übergang zwischen Ober- und Oststeiermark bzw. die Grenze zwischen den Bezirken Mürzzuschlag und Weiz dar.

Es sollen einige Besitzer der einstigen Passherberge bis zum heutigen Alpengasthof erwähnt werden:

1821 Sebastian und Elisabeth NEUMANN
1917 Martin und Viktoria BRUNNHOFER
1928 Franz und Elisabeth GESSLBAUER
1932 Alexander und Maria DROBIK
(Ausbau des ursprünglich ebenerdigen Gasthauses zum einstöckigen Haus)
1959 Heinz und Valentine DROBIK
1980 Manfred und Melitta KRENN
(Renovierung und Erweiterung zum heutigen gemütlichen Alpengasthof)

Der ursprünglich über das Zeller-Kreuz führende Wallfahrerweg nach Mariazell verläuft heute als Zentralalpenweg (02) bzw. steirischer Mariazellerweg (06) über die Schanz und wird von hunderten Menschen im Jahresverlauf begangen.

Der in unmittelbarer Nachbarschaft liegende, allzeit gegenwärtige "Teufelstein", von dem bereits Peter Rosegger in seinem "Die Reise nach dem berühmten Teufelsfels" 1863 berichtete, beeinflusst das gesamte Schanzgebiet noch heute.

Der 1498m hochgelegene Teufelstein in den Fischbacher Alpen ist ein etwa sechs Meter hoch aufragender, behauener Felsen, welcher durch seine bizarre Form in der als Mittelgebirge geprägten Landschaft besonders stark auffällt. Der mystische Findling war noch bis zum Jahre 1890 ein vom Brauchtum umrankter Kult- und Festplatz und ist heute magischer Anziehungspunkt für Wanderer und Naturfreunde. Derzeit können keine näheren Angaben über das genaue Alter der Gesteinsbearbeitung gemacht werden, sicher ist nur, dass es sich hierbei um das älteste prähistorische Denkmal der Steiermark handelt.

Untrennbar mit dem Teufelstein verbunden sind die sich um ihn rankenden Sagen, deren Geheimnis zu lüften Ihnen selbst überlassen bleibt….

Alpengasthof Schanz

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Letzte Änderung 22.06.2009 | Taste 'F11' = Vollbildmodus | info@alpengasthof-schanz.at

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